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Bürgergespräch im Juli

Neur Standort für Kindergarten gesucht

Vilsbiburg, 27.07.2017

Im Anschluss an den Ortstermin an der Urbanstraße erläuterte FW-Vorsitzender Sebastian Haider die Diskussionen um den Standort für einen weiteren Kindergarten. „Obwohl die Kita in Achldorf noch nicht gebaut ist wird auf Grund von Zuzug ein weiterer Kindergarten nötig, mit dem Standort tat sich der Stadtrat allerdings schwer“, erläuterte er. Die Verwaltung legte drei Vorschläge vor: am Färberangerparkplatz, beim Burger Feld und beim St. Elisabeth-Kindergarten. Alle drei wurden aus vielerlei Gründen als nicht optimal angesehen und kontrovers diskutiert. Daher, so Sebastian Haider, legte die FW-Fraktion eine Reihe Alternativvorschläge vor, zum Beispiel beim Caritas-Altenheim, diverse Industrieleerstände oder Alternativ-Grundstücke. Sogar eine Containerlösung wurde vorgeschlagen. Alle Alternativvorschläge wurden vom Stadtrat zu Gunsten des Standorts am Burger Feld abgelehnt, auch wenn es für den Standort am Färberanger sehr gute Gründe gegeben hätte. „Ausschlaggebend für den Standort am Burger Feld“, so Sebastian Haider, „war die Größe des städtischen Grundstücks und die Möglichkeit einer problemlosen Erweiterbarkeit“. Trotzdem beharren die Freien Wähler auf ihrem Vorschlag, das Gebäude in Stock-Bauweise zu erstellen, um Grundfläche einzusparen. Brigitte Scheibenzuber, ehemalige Stadträtin der Freien Wähler, verwies auf die positiven Aspekte von Betriebskindergärten, die ihrer Meinung nach bei den großen Industrieunternehmen Vilsbiburgs durchaus verwirklichbar wären und die Stadt finanziell entlasten würden. „Leider“, so Scheibenzuber, „ wollen das die Vilsbiburger Bertriebe nicht.“

Ein weiterführender Gedanke, der mit Zuzug und Ausweitung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten verbunden ist, ist den Freien Wählern sehr wohl bewusst: entwachsen die Kinder dem Kindergartenalter müssen sie in die Grundschule. Daher stellte Stadtrat Karlheinz Hiller die Frage, ob zukünftig genügend Platz in der Grundschule ist, oder ob eine Erweiterung nötig werden kann. Bürgermeister Helmut Haider ist sich sicher, dass zunächst noch durch Umstrukturierungen in der Grundschule Platz geschaffen werden kann, ob das allerdings ausreicht muss erst noch geprüft werden.

Die Frage welche Trasse für eine mögliche Nord-Ost-Umgehung im Flächennutzungsplan festgelegt werden sollte, sorgte für wirklich kontroverse Diskussionen. Die einen sahen die Trasse als unnötigen und zu großen Eingriff in die Natur an, während einige die zukünftige Verkehrsentwicklung mit B15neu und B299 im Blick hatten. Für seinen Vorschlag, an Stelle des gewaltigen Brückenbauwerks über die Bahnlinie und die Rombachstraße einen Bahnübergang zu planen, bekam Günter Zehentbauer keine Zustimmung, war man sich doch im Klaren, dass es ohne Brücke auch keine NO-Umfahrung geben wird, da sie Bundesbahn Übergänge abbaut. Von den Grundstückseigentümern wurde zudem eine weitere, durch das Reitelbauerholz führende Straße, bezeichnet als Variante 6 und 6a, eingebracht.  Ob eine engere oder weitere Trasse zielführender ist konnte in der Diskussion nicht abschließend beantwortet werden.