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Aktuelles

Internet-Voting

Vilsbiburg, 30.10.2011

Freie Wähler starten Abstimmung:

Link zum Voting: Dritte Startbahn - Ja oder Nein?

Aiwanger trifft Uhde

 Rahstorf, 30.10.2011

 Video zum Treffen Aiwanger und Uhde

Landesbank gerettet-Studenten gemolken

München, Okt. 2011

FW starten Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren

Link zum Video Studiengebühren abschaffen

31.08.2011

Meinungsumfrage

FW stabil im Landtag

München, 10.06.2011

Neueste Umfragen sehen die FW bei 6-8%

Link zur Meinungsumfrage

 

Gegen Agro-Gentechnik

Günzburg,09.04.2011

Auf der Landesdelegiertenversammlung 

sprachen sich die FW gegen die Gentechnik aus .

Link zum Fernsehbericht

Atomenergie nicht verantwortbar

München, 18.03.2011

Die Redebeiträge der FW-Landtagsabgeordneten zur aktuellen Atomdebatte können angesehen werden.

Link: Atomdebatte

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Bürgergespräch im Juni

Förderprogramm zur Energieeinsparung

Vilsbiburg, 16.05.2011

Das Kulturwochenende „Miteinander“ ist vorbei und schon kehrt der kommunalpolitische Alltag ein. Auf ihrem letzten Bürgergespräch befassten sich die Freien Wähler mit den Möglichkeiten der Energieeinsparung und Energieeffizienz.

 Zunächst lobten die Stadträte der Freien Wähler die äußerst gelungenen Kulturtage vom vergangenen Wochenende. „Die Vilsbiburger haben auf so eine Aktion gewartet“ hieß es unisono und ließen sich auch vom schlechten Wetter am Samstag nicht abhalten. Großes Lob erhielten die Verantwortlichen des Kulturforums für die Organisation. „So darf es bei den kommenden Veranstaltungen ruhig weitergehen“, sagte Stadtrat Sebastian Huber. Er und die anderen FW-Stadträte freuen sich schon auf den „Glöckner“, sowie den Aufführungen „am Berg“ von der Chorgemeinschaft und „Colours of music“.

 Stadtrat Josef Sterr berichtete anschließend von den zwei Anträgen der Freien Wähler zur Energieeinsparung, Beide Anträge zielten darauf ab, im Rahmen der Klimakommune ein Förderprogramm für Energieeinsparmaßnahmen zu installieren. Die Beste Energiepolitik ist nämlich die, weniger Energie zu verbrauchen. Und gerade in den Gebäuden, die 25 Jahre und älter sind liegen große Einsparpotenziale.

 Der erste Antrag, so Stadtrat Sterr, „wurde zu unserer Freude einstimmig beschlossen“ und sieht je maximal 750 Euro für Außenwanddämmung und Fenstersanierung , für die Dachdämmung maximal 500 Euro Zuschuss vor.

 Die Freien Wähler sind überzeugt, dass diese Fördersummen nur ein Anreiz sein können, um Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, wobei ganz wichtig ist, dass die Antragstellung möglichst einfach ist. Als Nachweis sollte eigentlich eine Handwerkerrechnung oder „für die Heimwerker eine Materialrechnung genügen“, regte Christian Eckardt an. Die Zuschüsse werden für jede  Einzelmaßnahme gewährt und nicht für das ganze Paket. Antragsteller sollten allerdings darauf achten, dass die städtische Förderung nicht KfW-schädlich ist. Hier müssten Einzelheiten geprüft werden.

 Der zweite Antrag zur Förderung von Eigenheimen in  Passivbauweise wurde, zwar mit einigen Gegenstimmen, ebenfalls vom Stadtrat genehmigt. Josef Sterr äußerte Unverständnis für die Gegenstimmen, „wo doch Robert Bergmüller erst im Mai in einem Vortrag den Stadtrat von den Vorzügen der Passivhaus-Bauweise überzeugt hat“. Der Förderansatz im Antrag der Freien Wähler wurde demnach von 4000 Euro auf 2500 Euro reduziert. Dies erscheint den Freien Wählern aber akzeptabel, rechnet sich ein Passivhaus über die Jahrzehnte hinweg von selbst auf Grund der geringeren Energiekosten.

 Die Durchführung des Förderprogramms wäre eine  Aufgabe für den Klimaschutzmanager, „aber mit dem geht nix weiter“, ärgerte sich die Gesprächs-Runde. Obwohl die Stadtverwaltung den sehr umfangreichen Antrag auf Bezuschussung des Klimaschutzmanagers schon vor längerer Zeit gestellt hat, liegt er jetzt bei der Genehmigungsbehörde in Jülich und wartet auf Bearbeitung.

 Ortsvorsitzender Sebastian Huber berichtete in diesem Zusammenhang von einem Antrag der Kreisräte der Freien Wähler, dass auch der Landkreis ein Energiekonzept erstellen soll. Zwar zielt der von FW-Fraktionssprecher Hans Weinzierl formulierte Antrag auf die energetische Optimierung der Landkreis-Liegenschaften, aber auch auf die Einrichtung eines Energieberaters, der dann mit den Gemeinden zusammenarbeiten könnte.

 Vilsbiburg ist mit dem Förderprogramm zur Energieeinsparung  schon einen Schritt weiter und setzt den Aktionsplan zum Klimaschutz konkret um. Die Freien Wähler hoffen, dass Hausbesitzer, die in den 80er Jahren ihr Haus gebaut haben, mit dem Förderprogramm animiert werden Sanierungsarbeiten durchzuführen.