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Jahreshauptversammlung 2011
Halbzeitbilanz
Vilsbiburg, 11.05.2011
Sebastian Huber, Ortsvorsitzender der Freien Wähler Vilsbiburg, streifte in seinem Tätigkeitsbericht zur 22 Jahreshauptversammlung alle Themen, die im vergangenen jahr abgearbeitet wurden. Zufrieden, wenn auch etwas selbstkritisch, konnte er feststellen, dass sich das Erscheinungsbild Vilsbiburgs positive gewandelt und wieder ein Stück moderner geworden ist. Beim Thema Kulturhaus ging er aber mit der SPD und CSU scharf ins Gericht, nicht nur wegen der Art wie die Entscheidung gegen das Projekt im Urban-Hof gefallen ist (lesen Sie bitte auch hier), sondern auch weil eine einmalige Chance für ein überregio-nales Leuchtturmprojekt vergeben wurde.
Bürgermeister Helmut Haider ging in seiner Halbzeitbilanz der aktuellen Stadtratsperiode neben den Bauprojekten VHS-Sanierung, Ballsporthalle, Stadtplatzumgestaltung, Hochwasserfreilegung, Vilsbrücke, Kinderkrippe und Kanalsanierungen auch auf das Verhältnis der Stadtratsfraktionen untereinander ein. Er hofft, dass die gute Zusammenarbeit, die mit der Abstimmung zum Urban-Saal einen leichten Dämpfer bekommen hat, weitergeführt wird. Schließlich habe man "bei vielen Themen gute Ergebnisse erzielt, auch wenn man gelegentlich unterschiedlicher Meinung war". Als Beispiel nannte er die sanierung des VHs-Gebäudes, wo es zum ausbau des Dachgeschosses zu längeren Diskussionen gekommen sei. Jetzt ist der Saal fertig und alle sind begeistert.
Huber und auch Haider bedauerten die angespannte Lage auf dem Gebiet der Gewerbeflächen. Dabei sei es wichtig, dass "wir Gewerbegrund anbieten können, um neue Betriebe ansiedeln und Arbeitsplätze ermöglichen können", so Haider. Ähnlich sieht es bei Baugrundstücken für junge Familien aus. "In letzter Zeit hört man nur noch, dass betreuetes Wohnen gebaut wird", kritisierte Huber, "wer aber baut für junge Familien?
Weitreichende Investitionen kündigte Haider bei seinem Ausblick an: Kanalsanierungen stünden weiterhin an, die Balkspitz-Brücke sollte angegangen werden, natürlich muss es mit dem Kulturhaus weitergehen und die Feuerwehr braucht eine neue Drehleiter. "Die wird 1 Million kosten" kündigte der Bürgermeister an und schockierte damit die anwesenden FW-Stadtratsmitglieder.
Lesen sie den Tätigkeitsbericht des Ortsvorsitzenden hier.








