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Aktuelles

Internet-Voting

Vilsbiburg, 30.10.2011

Freie Wähler starten Abstimmung:

Link zum Voting: Dritte Startbahn - Ja oder Nein?

Aiwanger trifft Uhde

 Rahstorf, 30.10.2011

 Video zum Treffen Aiwanger und Uhde

Landesbank gerettet-Studenten gemolken

München, Okt. 2011

FW starten Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren

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31.08.2011

Meinungsumfrage

FW stabil im Landtag

München, 10.06.2011

Neueste Umfragen sehen die FW bei 6-8%

Link zur Meinungsumfrage

 

Gegen Agro-Gentechnik

Günzburg,09.04.2011

Auf der Landesdelegiertenversammlung 

sprachen sich die FW gegen die Gentechnik aus .

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Atomenergie nicht verantwortbar

München, 18.03.2011

Die Redebeiträge der FW-Landtagsabgeordneten zur aktuellen Atomdebatte können angesehen werden.

Link: Atomdebatte

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Kulturhaus im Urban-Hof

FW: Kulturhaus im Urban-Hof ist eine einmalige Chace

Vilsbiburg, 25.01.2011

Neben Vertretern des Theatervereins und der Gospelgemeine interessierten sich viele Bürgerinnen und Bürger im Bürgergespräch der Freien Wähler für die Planungen zum Kulturzentrum im Urban-Hof. Es zeigte sich von Seiten der Freien Wähler eine deutliche Sympathie für das Projekt im alten „Postsaal“.

Im Jahr 2002/03 machten die Interessengemeinschaft Kulturmodell und Creative Conzept den Vorschlag im Spital bzw. im heutigen Penny-Markt eine multifunktionale Kultureinrichtung zu schaffen. Die Stadt gab daraufhin ein Raumprogramm für einen Bürgersaal in Auftrag. Dieses Raumprogramm sah neben einer 100 m2 großen Bühne einen Saal mit 630 m2 für  700 Sitzplätze vor.

Unter Federführung des Theatervereins legte eine Interessengemeinschaft  2008 konkrete Pläne für ein Kulturzentrum auf dem Auergelände vor. Hier wurde mit einer Bühne von 120m2 , einem Saal mit 330 Sitzplätzen und einer Galerie mit 185 Sitzplätzen geplant. Die Kosten wurden damals auf 4,8 Millionen Euro (incl. Parkdeck) angesetzt.

Die neue Machbarkeitsstudie  zum Kulturzentrum im Urban-Hof rechnet mit 400 Sitzplätzen und einer Bühne mit ca. 85 m2. Künstlergarderoben, Probenbühne, Lkw-Rampe und ein Foyer im Gewölbe machen die Planung komplett. Die Kosten bezifferte Architekt Englmaier auf 2,7 Millionen Euro.

„Was die Sitzplätze betrifft liegen die beiden letzten Planungsvorschläge gar nicht so weit auseinan-der,“ meinte Huber, „kostenmäßig sind aber große Unterschiede vorhanden.“

Hier hakte Stadtrat Josef Sterr ein, der überzeugt ist, dass es für ein solches Projekt wie im Urban-Hof 

Fördermittel geben müsste, weil „ein historisches Gebäude in der Innenstadt einer neuen Nutzung zugeführt wird,“ meinte er.

Klaus Geltinger vom Theaterverein Trauterfing wollte noch keine Stellungnahme zu den neuen Planungen abgeben, da sie erst noch geprüft werden müssen. Er bat darum, alle Planungsunterlagen an die Kulturvereine in Vilsbiburg auszugeben, damit im Gespräch mit den Kulturschaffenden deren Wünsche und Anregungen eingearbeitet werden können. Damit erntete er durchwegs Zustimmung, auch wenn deutlich wurde, dass „man nicht alle Wünsche erfüllen kann, ohne dass daraus ein Mammut-Projekt wird,“ schränkte Stadträtin Brigitte Scheibenzuber ein.

Geltinger ließ durchblicken, dass ein Kulturzentrum auf dem Haslbeckgelände möglicherweise auch die Gelegenheit bieten würde Freilichtveranstaltungen durchzuführen. Offensichtlich dachte er an die alte Remise als Kulisse. „Freilichttheater ist nach wie vor der Schwerpunkt des Theatervereins und den möchten wir auch nicht aufgeben.“ Auf Nachfrage von Wera Maier bestätigte er, dass momentan 400 Freilichtsitzplätze in Kleinhochreit installiert sind.

Herrn Hoffmeister gefiel das Konzept zum Urban-Hof weniger. Er äußerte die Meinung, dass auch ein Wirtshaus nötig ist, z.B. um Hochzeiten abzuhalten. Daher sei das Haslbeck Wirtshaus wieder aufzubauen und um einen Saal zu ergänzen.

Dieser Ansicht wiedersprach Stadtrat Karlheinz Hiller, der das Kulturzentrum im Urban-Hof als einmalige Chance ansieht ein tolles Ambiente mit Atmosphäre zu schaffen und gleichzeitig den Stadtplatz zu beleben. Der alte Kinosaal mit dem Stuckverzierungen und das Gewölbe im ehemaligen Stall würde nach Ansicht der FW-Stadträte eine einmalige Sache werden „Ausserdem ist die Größe mit 400 Sitzplätzen optimal,“ rechnete Hiller vor, „da die Lücke zwischen dem kleinen Saal in der VHS mit ca. 100 Sitzplätzen und der Vilstalhalle mit 800 Sitzplätzen geschlossen wird.“

Sorge bereitete den Anwesenden die mögliche Lärmproblematik während der Veranstaltungspausen und nach Ende der Veranstaltung. „Die Vorschriften sehen vor,“ erklärte Stadtrat Sebastian Huber,

„dass ab 22 Uhr sehr scharfe Lärmrichtwerte gelten.“ Man fragt sich aber, wie das in anderen Kulturzentren gehandhabt wird, z.B. in Ergolding oder der Eskara-Halle. Fakt ist, dass es an 10 Tagen im Jahr Ausnahmegenehmigungen gibt, „und die müssten reichen,“ meinte er. Die Lärmsituation am Haslbeckgelände dürfte seiner Meinung nach ähnlich sein, da sich hier der Schall leichter verbreiten kann.

Man diskutierte auch die Pacht- und Mietbedingungen, allerdings lagen hierzu keine weiteren Informationen vor. Man war sich sicher, dass eine einvernehmliche Lösung gefunden wird. Brigitte Scheibenzuber meinte auch, dass man eine genaue Finanzprüfung machen muss, „es ist nämlich nicht automatisch so, dass ein Neubau auf eigenem Grundstück günstiger ist, als eine Pacht über einen längeren Zeitraum.“ Zumal man das Haslbeck-Gelände im Falle eines Kulturzentrums im Urban-Hof anderweitig vermarkten könnte.

Der bauliche Zustand der Gebäude im Urban-Hof lag Christian Eckart am Herzen.  „Das Ambiente ist super für solch einen Zweck. Aber die Bausubstanz könnte möglicherweise höhere Sanierungskosten verursachen,“ meinte er.