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Straßenbaumaßnahmen in der Diskussion

Bildquelle: Stadtmagazin Vilsbiburg März/2017 Seite 4/5

 

Bericht vom Bürgergespräch der Freien Wähler am 16.03.2017

 Ganz im Zeichen des Straßenverkehrs stand das Bürgergespräch der Freien Wähler in der letzten Woche: Straßensanierungen 2017, Urbanstraße und Nordost-Umgehung waren die Hauptthemen der Versammlung in der Tennisgaststätte Liliths.

14 Straßenbaumaßnahmen und Sanierungen sind für heuer im Stadtbereich Vilsbiburg geplant, davon ist die Verlängerung der Urbanstraße von der Ballsporthalle zum Kreisel an der B 299 so ziemlich die teuerste! Die Straße wird ca. 400 Meter lang und soll knappe 2 Millionen Euro kosten. Notwendig ist dieser Lückenschluss einerseits als Weiterführung der Straße zum  Gewerbegebiet Rieder im Feld und andererseits eine Entlastung  des Lkw-Verkehrs zur Firma Dräxlmaier. Positiv wurden die 20 Lkw-Stellplätze bewertet,  die einseitig angebaut werden und die Straßen im Gewerbegebiet West von den wild parkenden Brummis entlasten. Nach Meinung der Freien Wähler sollte dieses teure Straßenstück langfristig als Industriestraße für ein mögliches Gewerbegebiet bis zur Bahnlinie dienen. Kritisch hinterfragt wurde, ob der Ausbau mit 7,5 Meter Breite plus Lkw-Parkstreifen wirklich sein muss. Diese Frage wurde im Bauausschuss bereits von Stadtrat Anzeneder angeschnitten und von den Fachleuten als Wunsch des anliegenden Industrieunternehmens dargestellt. Von Wera Maier wurde die Gefahr gesehen, dass vermehrt Lkw`s über die kurvige Brückenstraße zur Landshuter Straße ausfahren. Sollte das der Fall sein muss eine entsprechende Beschilderung oder eine Wendemöglichkeit geschaffen werden.

Im Februar wurde im Stadtrat die Festlegung einer Trasse für eine mögliche Nord-Ostumgehung diskutiert. Stadtrat Sebastian Huber erklärte, die FW-Fraktion kritisiert, dass der Stadtrat noch gar keine Trasse festgelegt hat, aber vom Planungsbüro Linke&Kerling bereits die Trasse Nummer 5 aus der Machbarkeitsstudie vom Jahr 2010 vorgeschlagen wurde. Da diese Trasse nicht nur die längste, sondern auch die teuerste Trasse ist schlug Huber vor, dass die Studie vor einer Entscheidung nochmals im Stadtrat vorgestellt wird.

Überhaupt  stehen die Freien Wähler der Straße aus mehreren Gründen distanziert gegenüber. Zum einen müsste die Stadt die enormen Kosten von 12 Millionen Euro + X selber tragen, da sich weder der Bund noch das Land oder der Landkreis daran beteiligen wollen. Derzeit ist diese Summe aus dem Haushalt sowieso nicht zu finanzieren, sagte Stadtrat und FW-Vorsitzender Sebastian Haider. Zum andren  geht aus einem Kurzak-Verkehrsgutachten aus dem Jahr 2008 hervor, dass die innerörtliche Entlastung nur bei maximal 2500 Fahrzeugen liegen würde. Das erscheint den Freien Wähler als zu gering, auch wenn dasselbe Gutachten eine Fahrzeugbelastung von 3600 im östlichen Teil bescheinigt und 5300 Fahrzeuge im nördlichen Teil bis zum Kreisel. Das, so Stadtrat Sebastian Huber,  zeigt aber genau, dass die meisten Autos auf der LA 2 von und zum Kreisel unterwegs sind, daher würde seiner Meinung nach eine Verlegung der LA 2 bis zum Kreisel und eine innerörtliche Verbindungsstraße zwischen Seyboldsdorfer Straße und Frontenhausener Straße  ausreichen.

Huber: „Das wäre kostengünstig und der Landkreis müsste sich daran beteiligen.“

Nicht verschweigen darf man, dass die Zahlen schon wieder 10 Jahre alt sind und sich seither der Verkehr gesteigert hat, fasste Vorsitzender Sebastian Haider zusammen. Außerdem ist nicht bekannt, wie sich die B15neu oder der angedachte drei streifige Ausbau der B 299 bis Vilsbiburg auswirkt. Daher sehen die Freien Wähler schon die Notwendigkeit eine Trasse im Flächennutzungsplan zu sichern, um privilegierte Bauvorhaben auf der möglichen Trasse zu verhindern und zukünftig handlungsfähig zu sein. Er sollte nur die richtige Trasse sein.

Dazu muss man aber die Trassenführung überdenken, meinte Stadtrat Karlheinz Hiller. Für ihn kommt eher die kürzere Trasse vier aus der Machbarkeitsstudie oder die im Kurzak-Gutachen von 2008 eingezeichnete Variante in Frage. Nach der Überquerung der Bahnlinie und der Rombachstraße verlaufen beide am Schachtengraben, etwa der Starkstromleitung folgend, bis zur Frontenhauser Straße, wo sie in einen Kreisverkehr einmündet. Um Fläche zu sparen ist auch dringend zu prüfen, ob der Straßenquerschnitt RQ 10,5 für Bundesstraßen wirklich nötig ist.